Über mein Dasein südlich des Äquators!

Sonntag, 26. August 2007


Auf dem Cerro San Cristobal über Santiago. Hier wachsen Palmen, dahinter sieht man die Berge. Ich find das schön! Obwohl das hier auf dem Bild warm aussehen mag, herrscht hier tiefer Winter - auch wenn die Temperaturen höchstens auf 0° fallen, sind es gefühlte -10°, weil ich nur mit Regenjacke und Turnschuhen ausgestattet bin, und weil es a) keine Heizungen gibt, höchstens Öfchen, und b) die Fenster sauschlecht isoliert sind. Brrrr...

Auf der Spitze des Berges steht die Jungfrau ("la virgen"). Hier in Lateinamerika scheinen die Menschen von ihr besessen zu sein. In fast allen Kirchen, oder eben auf Hügeln steht eine Figur der Jungfrau Maria. Salopp ausgedrückt betet man zu ihr, weil es, um vom Sohn eine Bitte erfüllt zu bekommen, nie schaden kann sich mit seiner Mutter gut zu stellen. So hat mir das jedenfalls ein katholischer Arbeitskollege erklärt.

Anfang August hatte ich Besuch von Sönke. Wir waren zusammen eine knappe Woche in Buenos Aires, und danach einige Tage hier. Er war mein Retter in der Not, weil mir prompt das er da war mein Portemonnaie geklaut wurde, und ich ohne Bargeld und Kreditkarten dastand. Ironisch und glückliche Fügung, dass mir das nie passiert ist als ich noch alleine unterwegs war.

Keine Kommentare: