Über mein Dasein südlich des Äquators!

Sonntag, 28. Oktober 2007

Valparaíso


Heute habe ich es endlich geschafft, nach Valparaíso zu fahren! Ich hatte schon viel von der Stadt gehört, die eine gute Stunde von Santiago am Meer liegt, und den Congreso Nacional de Chile beherbergt. Der erste Eindruck war mittelmäßig und ich konnte nicht nachvollziehen, weshalb die Stadt 2003 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde: die Luft roch nach Fisch (logisch, wenn man am Meer ist, aber ich find das halt eklig), die Straßen sind recht dreckig im Vergleich zu Santiago, die Häuser schmucklos, und man sieht wesentlich mehr arme Leute. Allerdings wurde es dann immer besser. Die allermeisten Häuser befinden sich nämlich nicht in unmittelbarer Nähe zum Strand, sondern auf den Hügeln dahinter. Da hängen sie oft abenteuerlich am Berg und sind in den unterschiedlichsten Farben gestrichen. Obwohl viele davon schäbig sind und seit der Kolonialzeit ordentlich an Glanz eingebüßt haben, macht das ganze einen sehr charmanten Eindruck. Der Blick von oben auf's Meer ist außerdem toll. Ich habe mir in Valpo auch das zweite Haus von Pablo Neruda, (von insgesamt dreien) angeguckt (La Sebastiana), von welchem man ebenfalls eine spektakuläre Aussicht hat. Die Fotos zum Trip gibt es hier.
Valparaíso

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